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Die 1960er Jahre
Die 60er Jahre waren geprägt vom Neubeginn unter dem Verleger Curt Frenzel, dem späteren Namensgeber unseres Stadions, der 1962 dem Augsburger Eislauf und Rollsport Verein (AERV) nach 18 Jahren Unterbrechung wieder seinen ursprünglichen Namen gab: Augsburger EV.
In den anschließenden Jahren ging es stets bergauf: 1964 gewinnt der AEV die Landesliga, zwei Jahre später auch die Regionalliga und er steigt 1968 sogar in die 1. Bundesliga auf. Überschattet wird das Jahrzehnt vom Tod Curt Frenzels.
In den anschließenden Jahren ging es stets bergauf: 1964 gewinnt der AEV die Landesliga, zwei Jahre später auch die Regionalliga und er steigt 1968 sogar in die 1. Bundesliga auf. Überschattet wird das Jahrzehnt vom Tod Curt Frenzels.
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Die Trikots
1962 bis 1965
Saison
Der AERV (1953-62) war Geschichte, der AEV war zurück! 1962 und 1963 spielte der neuformierte AEV gegen Mannschaften wie Dießen, Lechbruck oder Hohenfurch in der Landesliga (4. Liga), deren Tabelle man zum Ende der Saison 1963/64 anführte und damit aufsteigen durfte. 1964/65 trat man dann in der Gruppenliga (3. Liga) an, die man direkt auf einem hervorragenden 2. Platz hinter Rosenheim beenden konnte. Der "Durchmarsch" in die zweite Liga gelang allerdings nicht, in der Aufstiegsrunde wurde man Letzter hinter dem EV Rosenheim, EC Deilinghofen und Kölner EK.
Trikots
Von der Saison 1962/63 bis zur Saison 1964/65 spielte der AEV mit einem identischen Trikotsatz. Die genaue Farbgebung ist nicht bekannt, aber die Trikots sind an den drei großen, weißen Lettern "AEV" auf der Brust gut zu identifizieren.
Der AERV (1953-62) war Geschichte, der AEV war zurück! 1962 und 1963 spielte der neuformierte AEV gegen Mannschaften wie Dießen, Lechbruck oder Hohenfurch in der Landesliga (4. Liga), deren Tabelle man zum Ende der Saison 1963/64 anführte und damit aufsteigen durfte. 1964/65 trat man dann in der Gruppenliga (3. Liga) an, die man direkt auf einem hervorragenden 2. Platz hinter Rosenheim beenden konnte. Der "Durchmarsch" in die zweite Liga gelang allerdings nicht, in der Aufstiegsrunde wurde man Letzter hinter dem EV Rosenheim, EC Deilinghofen und Kölner EK.
Trikots
Von der Saison 1962/63 bis zur Saison 1964/65 spielte der AEV mit einem identischen Trikotsatz. Die genaue Farbgebung ist nicht bekannt, aber die Trikots sind an den drei großen, weißen Lettern "AEV" auf der Brust gut zu identifizieren.
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1965/66
Saison
Zur Saison 1965/66 spielte der AEV in der Regionalliga (3. Liga), wie die bisherige Gruppenliga im neuen dreistufigen System nun genannt wurde. Neben dem zukünftigen Publikumsliebling Paul Ambros verstärkte man sich auch mit Nationaltorhüter Harry Lindner. Man gewann erst die Hauptrunde der Gruppe Süd mit 13 Siegen aus 14 Spielen, sowie die anschließende Zwischenrunde Süd/Mitte sogar ungeschlagen mit 10 Siegen bei 100:22 Toren. Da man auch in der Endrunde mit 6 Siegen beeindrucken konnte, stieg man zusammen mit dem Kölner EK in die Oberliga (2. Liga) auf.
Trikots
In den Saisons 1965/66 und 1966/67 trat man mit zwei unveränderten Trikotsätzen an. Das noch nicht archivierte Set B hatte vermutlich keine Merkmale auf der Brust und war einfarbig rot oder grün.
Zur Saison 1965/66 spielte der AEV in der Regionalliga (3. Liga), wie die bisherige Gruppenliga im neuen dreistufigen System nun genannt wurde. Neben dem zukünftigen Publikumsliebling Paul Ambros verstärkte man sich auch mit Nationaltorhüter Harry Lindner. Man gewann erst die Hauptrunde der Gruppe Süd mit 13 Siegen aus 14 Spielen, sowie die anschließende Zwischenrunde Süd/Mitte sogar ungeschlagen mit 10 Siegen bei 100:22 Toren. Da man auch in der Endrunde mit 6 Siegen beeindrucken konnte, stieg man zusammen mit dem Kölner EK in die Oberliga (2. Liga) auf.
Trikots
In den Saisons 1965/66 und 1966/67 trat man mit zwei unveränderten Trikotsätzen an. Das noch nicht archivierte Set B hatte vermutlich keine Merkmale auf der Brust und war einfarbig rot oder grün.
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1966/67
Saison
Bereits vor Start der neuen Oberliga Süd-Saison (2. Liga) war der AEV mit seinen vier Nationalspielern zum Favoriten ernannt. Und bereits die ersten beiden Spiele konnte man mit 5:4 in Oberstdorf und daheim vor über 8.000 Zuschauern mit ebenfalls 5:4 gegen Bayern München gewinnen und war Tabellenführer. Am Ende beendete man die Saison tatsächlich auf Platz 1, nachdem nur ein Spiel verloren ging. In der anschließenden Aufstiegsrunde zur Bundesliga I musste man jedoch fast nur Niederlagen einstecken und schloss als Fünfter und Letzter ab, aufsteigen durfte Bayern München.
Trikots
In der Saison 1966/67 trat man mit den selben beiden Trikotsätzen wie in der Vorsaison an. Das nicht archivierte Set B hatte vermutlich keine Merkmale auf der Brust und war einfarbig rot oder grün.
Bereits vor Start der neuen Oberliga Süd-Saison (2. Liga) war der AEV mit seinen vier Nationalspielern zum Favoriten ernannt. Und bereits die ersten beiden Spiele konnte man mit 5:4 in Oberstdorf und daheim vor über 8.000 Zuschauern mit ebenfalls 5:4 gegen Bayern München gewinnen und war Tabellenführer. Am Ende beendete man die Saison tatsächlich auf Platz 1, nachdem nur ein Spiel verloren ging. In der anschließenden Aufstiegsrunde zur Bundesliga I musste man jedoch fast nur Niederlagen einstecken und schloss als Fünfter und Letzter ab, aufsteigen durfte Bayern München.
Trikots
In der Saison 1966/67 trat man mit den selben beiden Trikotsätzen wie in der Vorsaison an. Das nicht archivierte Set B hatte vermutlich keine Merkmale auf der Brust und war einfarbig rot oder grün.
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1967/68
Saison
In der Oberliga-Süd Saison 1967/68 (2. Liga) startete man mit dem von Curt Frenzel vorgegebenem Motto "Zum 90. AEV-Geburtstag, Aufstieg in die Bundesliga" den zweiten Versuch, in die Bundesliga aufzusteigen. Die Vorrunde konnte man hinter dem SC Riessersee als Zweiter beenden und trat in der anstehenden Aufstiegsrunde wieder gegen die deutschlandweiten Spitzenteams an. Nach 20 Spielen war man tatsächlich Zweiter hinter Riessersee und durfte erstmals in die Bundesliga aufsteigen!
Trikots
In der Saison 1967/68 spielte man mit zwei Trikotsätzen: Der weiße Satz (Set A) wurde in den drei Spielzeiten 1967-1970 verwendet, der blaue Satz (Set B) sogar vier Spielzeiten von 1967/68 bis zur Saison 1970/71. Das weiße Trikot hatte vermutlich eine rote Schulterpartie und an den Ärmeln sowie dem unteren Trikot drei grün-rot-grüne Streifen.
In der Oberliga-Süd Saison 1967/68 (2. Liga) startete man mit dem von Curt Frenzel vorgegebenem Motto "Zum 90. AEV-Geburtstag, Aufstieg in die Bundesliga" den zweiten Versuch, in die Bundesliga aufzusteigen. Die Vorrunde konnte man hinter dem SC Riessersee als Zweiter beenden und trat in der anstehenden Aufstiegsrunde wieder gegen die deutschlandweiten Spitzenteams an. Nach 20 Spielen war man tatsächlich Zweiter hinter Riessersee und durfte erstmals in die Bundesliga aufsteigen!
Trikots
In der Saison 1967/68 spielte man mit zwei Trikotsätzen: Der weiße Satz (Set A) wurde in den drei Spielzeiten 1967-1970 verwendet, der blaue Satz (Set B) sogar vier Spielzeiten von 1967/68 bis zur Saison 1970/71. Das weiße Trikot hatte vermutlich eine rote Schulterpartie und an den Ärmeln sowie dem unteren Trikot drei grün-rot-grüne Streifen.
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1968/69
Saison
Unter Trainer Xaver Unsinn startete der Aufsteiger AEV in die 1. Bundesliga und konnte überraschenderweise gleich die ersten beiden Spiele gegen Bad Tölz und Bayern München gewinnen. Am Ende wurde man Dritter von sechs Mannschaften in der Gruppe Süd und qualifizierte sich damit sogar für die Meisterrunde in der man Fünfter wurde. Verdienter Deutscher Meister wurde am Ende der EV Füssen.
Trikots
In der Saison 1968/69 spielte man mit zwei Trikotsätzen: Der weiße Satz (Set A) wurde in den drei Spielzeiten 1967-1970 verwendet, der blaue Satz (Set B) sogar vier Spielzeiten von 1967/68 bis zur Saison 1970/71. Das weiße Trikot hatte vermutlich eine rote Schulterpartie und an den Ärmeln sowie dem unteren Trikot drei grün-rot-grüne Streifen.
Unter Trainer Xaver Unsinn startete der Aufsteiger AEV in die 1. Bundesliga und konnte überraschenderweise gleich die ersten beiden Spiele gegen Bad Tölz und Bayern München gewinnen. Am Ende wurde man Dritter von sechs Mannschaften in der Gruppe Süd und qualifizierte sich damit sogar für die Meisterrunde in der man Fünfter wurde. Verdienter Deutscher Meister wurde am Ende der EV Füssen.
Trikots
In der Saison 1968/69 spielte man mit zwei Trikotsätzen: Der weiße Satz (Set A) wurde in den drei Spielzeiten 1967-1970 verwendet, der blaue Satz (Set B) sogar vier Spielzeiten von 1967/68 bis zur Saison 1970/71. Das weiße Trikot hatte vermutlich eine rote Schulterpartie und an den Ärmeln sowie dem unteren Trikot drei grün-rot-grüne Streifen.
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1969/70
Saison
Nach der tollen Vorsaison in der Bundesliga I wollte man auch 1969/70 "einen guten Mittelplatz" erreichen. Das gelang auch weitgehend mit Siegen u.a. gegen Düsseldorf, Krefeld, Landshut oder Bad Tölz. Alles lief gut, bis zum Schock am 30. Januar 1970: Der Vater des AEV, Curt Frenzel, verstarb und der Verein war wie gelähmt. Curt Frenzel wurde wenige Tage später posthum zum Ehrenpräsidenten ernannt und man setzte mit Trauerflor die Saison fort. Das erste Spiel gewann man gegen den Nachkriegsrekordmeister EV Füssen mit 4:2 - für Curt Frenzel. Man beendete die Saison auf einem guten 5. Platz und wurde auch in der anschließenden Meisterrunde Fünfter - Deutscher Meister wurde der EV Landshut.
Trikots
In der Saison 1969/70 spielte man mit zwei Trikotsätzen: Der weiße Satz (Set A) wurde in den drei Spielzeiten 1967-1970 verwendet, der blaue Satz (Set B) sogar vier Spielzeiten von 1967/68 bis zur Saison 1970/71. Das weiße Trikot hatte vermutlich eine rote Schulterpartie und an den Ärmeln sowie dem unteren Trikot drei grün-rot-grüne Streifen.
Nach der tollen Vorsaison in der Bundesliga I wollte man auch 1969/70 "einen guten Mittelplatz" erreichen. Das gelang auch weitgehend mit Siegen u.a. gegen Düsseldorf, Krefeld, Landshut oder Bad Tölz. Alles lief gut, bis zum Schock am 30. Januar 1970: Der Vater des AEV, Curt Frenzel, verstarb und der Verein war wie gelähmt. Curt Frenzel wurde wenige Tage später posthum zum Ehrenpräsidenten ernannt und man setzte mit Trauerflor die Saison fort. Das erste Spiel gewann man gegen den Nachkriegsrekordmeister EV Füssen mit 4:2 - für Curt Frenzel. Man beendete die Saison auf einem guten 5. Platz und wurde auch in der anschließenden Meisterrunde Fünfter - Deutscher Meister wurde der EV Landshut.
Trikots
In der Saison 1969/70 spielte man mit zwei Trikotsätzen: Der weiße Satz (Set A) wurde in den drei Spielzeiten 1967-1970 verwendet, der blaue Satz (Set B) sogar vier Spielzeiten von 1967/68 bis zur Saison 1970/71. Das weiße Trikot hatte vermutlich eine rote Schulterpartie und an den Ärmeln sowie dem unteren Trikot drei grün-rot-grüne Streifen.